Mein Entschluss!

Ich habe meine Ex in Köln kennen gelernt. Ich fasse es mal kurz: nach 3 Jahren war sie halt schwanger und verantwortungsbewusst wie ich war, habe ich sie zu mir zum Bodensee geholt. Unsere gemeinsame Tochter wurde am Bodensee geboren. Ich habe ihrer Meinung nach ihren Kulturkreis nicht begriffen. Sie fühlte sich ständig unter Druck gesetzt – die Hausarbeit ist einfach zu hart für sie gewesen. Es war im übrigens ihre einzige Aufgabe neben der Kindeserzeihung. Es versteht sich von selbst, dass ich alles finanziert habe: ihre Familie in Uganda, ihren Urlaub für 8 Wochen in Uganda – einfach alles. Jedenfalls war eines Tages alles zu Ende und sie zog in ihrer echten sozialen Not in das 560 km gelegene Köln, in das Frauenhaus. Dort stehen den erniedrigten und genötigten Frauen viele Helfer zur Verfügung. Auch richtige emanzipierte Anwälte gibt es dort zur genüge.

Ich war damit auf einem Schlag ein Verbrecher, ein Krimineller, ein Schuldiger, ein Dreckschwein, einfach nur genetischer Abfall.

Jetzt kamen die ersten Anwaltsbriefe der Rita. Die Forderungen waren natürlich Maximalforderungen, die jegliche Vorstellungskraft übersteigen. Dank der einstweiligen Anordnung wurde der Unterhalt noch recht gnädig im erträglichen Rahmen festgelegt. Das produzierte den Kampfeswillen dieser Anwältin. Neuer Prozess, neues Verfahren. Eidesstattliche Versicherungen der Ex, was ich für ein Schwein bin. Es wurden natürlich auch Briefe "irrtümlicherweise" in die Firma geschickt - was das bedeutet weiss sicherlich jeder. Die Polizei kam auch zu mir, weil ich meine Exfreundin bestohlen hätte. Man muss sich das mal vorstellen: Ich beklaue eine Asylantin! Was gibt es denn da zu stehlen?

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Psyche und der Leistungsfähigkeit. Jeder normale Arzt kann diesen Fakt erklären. Ich war stehend k.o, fertig, bei mir lief nichts mehr, weder beruflich noch privat.

Ich war ein echter Kämpfer, ich habe mich für meinen Beruf aufgeopfert und auf einem Mal war ich ein gebrochener und demotivierter Mann. Ich bekam Bluthochdruck, einen Gehörsturz, ich bekam die Fettsucht und mein Gewicht stieg von 84 kg auf fast 100 kg. Bin ich jetzt ein weicher und labiler Mann? Bin ich eine Lusche, weil ich diese „Kleinigkeiten“ mental nicht verkraftet habe? Wieso steht Mobbing im Berufsleben unter Strafe und diese Art von Mobbing nicht? Was ist zu tun? Wie komme ich aus dieser Misere heraus? Viele Fragen gehen einen durch den Kopf und es beschäftigte mich permanent. Wie werde ich wieder ganz der "Alte" werden? Werde ich jetzt ein demotiviertes Stückchen Elend für den Rest meines Lebens sein?

Gut, ich habe versucht in den Unterhaltsprozessen eine Einigung zu erzielen. Ich habe darum gebeten die Briefe auf ein Minimum zu halten und es auch davon abzusehen, meinen Arbeitgeber immer zu informieren. Ergebnis: Alles blieb so wie es vorher auch war. Warum sollte sich auch was ändern? Es steht nicht unter Strafe mich psychisch zu ruinieren! Es nahm einfach kein Ende – es ging immer so weiter! Meine Karriere bekam einen gewaltigen Schlag, meine Stellung stand in Frage, ich war aus moralischer Sicht für eine Führungsposition nicht mehr geeignet. Ich wurde von vielen Kollegen gemieden, obwohl eine enge Zusammenarbeit beruflich zwingend notwendig ist. Bin ich selbst daran schuld? Habe ich meine eigene Leistungsfähigkeit selbst zerstört? Aber natürlich: Ich hätte eigentlich nur alle Forderungen erfüllen müssen! Nur ich bin der Schuldige, in der Firma war ich der Schuldige, mein Privatleben bestand nur noch im Rechtfertigen und Abwehr von Lügen und Eidesstattlichen Versicherungen.


Die Forderungen der ugandischen Asylantin:

Betreuungsunterhalt in Höhe von 840,- €
Kindesunterhalt für Lena in Höhe vom 270,- €
Vaterschaftsanerkennung für ein zweites Kind und weiterer Kindeshalt in Höhe von 270,- €
Gesamtsumme für die ugandische Schwarzafrikanerin: 1.380,- €

Die Taktik der Ex und ihrer Rechtsanwältin ging nicht auf, weil ich diesen Psychoterror auf Dauer nicht ertrage und nicht ertragen will. Ich bin ausgewandert und ich arbeite nun in Thailand. Mein Leben gestalte ich nun eigenverantwortlich. Ich empfinde das als mein gutes Recht! Wer es anders sieht, der sollte wirklich in Deutschland wohnen bleiben und wer keinen Bock zum Arbeiten hat, der sollte Deutschland nicht verlassen - die ugandische Asylantin wird es mit Sicherheit nicht.


Verfasser: Detlef Bräunig - Beste Grüße an meine Ex!

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