ARD EXCLUSIV: Jagd auf Rabenväter

Wer es nicht gesehen hat: Hier ist der Zusammenschnitt über mich in der Dokumentaion: "Jagd auf Rabenväter". Ein Film von Frau Dr. Rita Knobel-Ulrich www.knobel-ulrich.de


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Kommentare aus der Presse!




Jagd auf Rabenväter - Ausweitung der Kampfzone
Eine halbe Million geschiedener Väter bleibt den Unterhalt schuldig. Traurig für ihre Kinder, teuer für den Steuerzahler.

ICE-Detlef bezahlt nix. In Thailand lebt und arbeitet der Ingenieur. Das Bett teilt er mit einer Asiatin, mit der er gerne bunte Cocktails trinkt. Von seinem Einkommen sehen die Ex und die Kinder in Deutschland keinen Cent. Schlechtes Gewissen? „Null“, erklärt Detlef Bräuning. Braucht er auch nicht, findet er gut gelaunt. Denn Vater Staat springt ja ein und berappt den Unterhalt. Bräuning betreibt derweil in Fernost seine Internet-Firma „ICE-Detlef Consult“ und schreibt ein Buch: „Die Unterhaltsflucht“.


Rabenvater Detlef Bräunig Foto-Quelle: Bernd Lippert - commercial popart www.lippert-art.com

Rund 500 000 getrennt lebende Väter sparen sich die gesetzlich vorgeschriebenen Zahlungen an ihre Sprösslinge und an die frühere Gattin. Als „Rabenväter“ tituliert sie die NDR-Reporterin Rita Knobel-Ulrich, die sich auf ihre Fährte geheftet hat. Die hören zu arbeiten auf und lassen sich vom Sozialamt ernähren. Für die Ex-Familie bleibt: Null. Die anderen ziehen heim ins Hotel Mama und rechnen ihr Einkommen vor den Gerichten klein, so dass sie den Selbstbehalt von 900 Euro nicht überschreiten. Mutti bezahlt offiziell Auto, Urlaub, Hobbies. Für die Ex-Familie bleibt: Null. Wieder andere setzen sich ins Ausland ab, so wie ICE-Detlef. Auch für seine Ex-Familie bleibt: Null.

Dass zwischen den Fronten die Objektivität zu bewahren schwer ist, lernt auch Fernseh-Frau Knobel-Ulrich. Denn beide Seiten beklagen sich, zumindest mit ein bisschen Recht. Denn auch die Novelle des Unterhaltsrechts hat bekanntlich die Verhältnisse nicht grundlegend verändert. Nur wenige alte Scheidungsfälle werden neu aufgerollt. Alleinerziehende Mütter sind noch immer die ersten Aspiranten auf sozialen Abstieg und Altersarmut. Zugleich aber müssen geschiedene Männer oft so viel für die Ex und ihre Kinder aufbringen, dass sie mit einer Neuen kaum eine Familie gründen und ernähren können.


Dr. Knobel Ulrich und Detlef Bräunig Foto-Quelle: Thomas Nickel - Kameramann NDR

Da ist Gerechtigkeit schwer zu finden. Dafür jede Menge Häme. Der dünnhaarige, bebrillte ICE-Detlef gefällt sich in der Rolle des Männerrechtlers. Die deutschen Gesetze degradierten ihn zum „Zahlvater“, behauptet er, obwohl er noch nicht mal Sorgerecht für seine Kinder habe. Da entziehe er sich eben durch Flucht nach Thailand. Soll doch Papa Staat einspringen, schließlich habe der ja die „ungerechten“ Gesetze erlassen. So viel Larmoyanz ist schwer zu ertragen. Obwohl Knobel-Ulrich tapfer erwidert, dieser Papa Staat habe doch Bräunings Kinder nicht gezeugt und müsse sie nun finanzieren. Da lacht ICE-Detlef.

Mein Kommentar
Ich danke dem Focus Online. Ausser Polemik kamen keine sachlichen Argumente. Warum? Weil das Gesetz wirklich so ist. Ich danke an dieser Stelle auch Frau Dr. Knobel-Ulrich, weil Sie meine Argumentation recht klar vermittelt hat. Die witzigen Seitenhiebe verzeihe ich natürlich - Meinungsfreiheit sollte eben erlaubt sein. Frau Dr. Knobel-Ulrich ist nicht dafür bekannt, dass sie Faulpelze mit Samthandschuhen anpackt, aber es fiel auf, dass sie die Frauen geschont hat und die Männer eben nicht. Das zeigt auch die ganze Problematik.

Folgende Szene hat mir besonders gut gefallen bei der Cocktailszene: "Die Ex soll sich schwarz ärgern!" Viel Rassismus war natürlich nicht dabei, denn meine Ex ist schwarz - sie ist eine ugandische Asylantin!


Kamera Thomas Nickel Besten Dank für die Cocktailszene - die schlug Wellen! Foto-Quelle: Bernd Lippert - commercial popart www.lippert-art.com

Verfasser: Detlef Bräunig - Beste Grüße an meine Ex!

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